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21.05.2009, 10:56
Beitrag
#1
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
Hallo,
Wie einige wissen hatte Bonito jetzt ne ganze Zeit lang pause gehabt. Nun fing ich vor 2 Wochen wieder an ihn zu reiten.Vorher hatte ich ihn regelmäßig longiert, was auch gut klappte. Ich habe eine Reitlehrerin gefunden die 2 mal in der Woche kommt und mir hilft. Bei der ersten Reitstunde war es mit Nito eine reine Katastrophe. Er sollte nur am langem Zügel im Schritt und im Trab etwas mit seinem Kopf runterkommen und sich entspannen. Er hat sich komplett gegen mich gewehrt, ist gestiegen, mit allen vier Füßen in die Luft gesprungen und hat gebuckelt. Wir haben die Stunde durchgezogen und erst mal gedacht, es ist ja seine erste Stunde (eig. 40 min. Die darauffolgende Stunde fing so mittelmäßig an und wurde immer besser. Er ließ sich auf dem Zirkel stellen und war auch sonst fleißig. Meine Reitlehrerin hatte dann die Dreickeckszügel verschnallt. Sie hatte sie so eingestell das sie ihm nicht stören würden. Auf der Linken Hand klappte das auch super, aber auf der Rechten Hand fing er an sich dagegem zu wehren. Er buckelte und sprang wieder in die Luft. Weil ich mich fast nicht mehr halten könnte, wurde Nito dann an die Longe genommen. Dort kennt er Ausbinder und war super brav. Ich sollte dann nochmals drauf, es ging aber er wiedersetzte sich immer noch. Heute bin ich ihn dann auch ganz normal geritten. Es war der Horror. Er fing schon beim Aufwärmene an, sich zu wiedersetzten. Als wir dann mit der Trabarbeit anfingen, war es, als würde er regelrecht ausflippen. Ich habe versucht mich durch zu setzten und ihn weitergeritten, aber es ging gar nichts mehr. Sobald ich ihn nur trieb, fing er an seinen Hinter hoch zu werfen Brauche dringend Hilfe!! Freue mich auf jeden Rat L.g. Isi17 -------------------- |
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21.05.2009, 21:15
Beitrag
#2
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Foren Dino ![]() Gruppe: Premiummitglied Beiträge: 57.113 Mitglied seit: 25.03.05 Wohnort: Königreich Schlumpfhausen Mitglieds-Nr.: 7.017 |
Das hört sich für mich einerseits nach Verspannung und andererseits nach Wehren an.
Wie sagt man so schön: Der Motor ist beim Pferd hinten! Wenn man hinten aufs Gas tritt und vorne auf die Bremse, dann entstehen Spannungen. Das Pferd zündet quasi nicht, wenn es festgehalten wird. Man soll schon die Zügel in die Hand nehmen, aber man soll immer wieder loslassen und nachgeben. Tust du das auch? Wie reagiert er auf den Schenkel? Es liest sich so, als würde er sich gegen den Schenkel wehren. Wenn du hinten Druck machst (sprich mit dem Schenkel), dann musst du vorne Luft lassen, damit das Pferd den Druck nach vorne rauslassen kann. Verstehst du, was ich meine? Man kann hier im Forum schlecht was Konkretes dazu sagen, man sieht das Pferd ja nicht. Es könnte natürlich auch andere Ursachen haben, aber das fiel mir jetzt spontan dazu ein. Eine Freundin von mir ist jahrelang ihr Pferd sehr langsam und am sehr langen Zügel geritten, im Unterricht, im Gelände, überall. Das Pferd hat sich dann auch gegen einen kürzeren Zügel gewehrt, also blieb er lang. Dann kam eine andere Trainerin. Sie ließ die Zügel kurz fassen und das Tempo erhöhen. Zunächst ging das gut. Irgendwann stellte sich das Pferd in die Mitte und ging keinen Schritt mehr, egal was probiert wurde. Selbst an der Longe streikte das Pferd. Es ließ sich sogar ein Mal von der Trainerin nicht von der Weide holen. Sorgenvoll wurde die Osteopathin gerufen, sie stellte fest, dass das Pferd lediglich unerzogen ist. Dann musste die Trainerin erneut gewechselt werden, da bei der vorigen ein Todesfall auftrat. Gestern war die erste Stunde, wir waren zum Gucken da. Die Zügel waren kürzer als sonst, aber jetzt nicht superkurz und das Pferd marschierte fröhlich vorwärts und war so locker in der Hinterhand, wie ich es noch nie gesehen habe. Immer wieder kamen die Kommandos: Zügel aufnehmen, Pferd einstellen, Zügel nachgeben. Deswegen kann ich dir sagen: Lass den Druck nach vorne raus, wenn du hinten die Beine zumachst, lass vorne ein wenig Luft. Was meint denn deine Trainerin? -------------------- Moin an alle Kommer - Tschöö an alle Geher - Guten Appetit an alle Esser - Gute Besserung an alle Kranken - Gute Erholung an alle Urlauber - Glückwunsch an die Scrabble-Gewinner
Ein Hund mit Flöhen kennt keine Langeweile ![]() Eine Stimme sprach: Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ... Scheiße, wo ist das blöde Licht? Königin des Bastelforums!! ![]() |
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21.05.2009, 21:51
Beitrag
#3
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Weise Eule Gruppe: Mitglied Beiträge: 15.243 Mitglied seit: 9.02.04 Wohnort: Schwalmtal Mitglieds-Nr.: 4.467 |
Ich denke, da kann dir nur jemand helfen der wirklich Ahnung hat und vor Ort ist. Man muss das Pferd unter dir als Reiter sehen um einen Rat zu geben. Alles andere hat wirklich keinen Sinn.
Gruß Susanne -------------------- Westerntraining.info
Was du mir sagst, das vergesse ich - was du mir zeigst, daran erinnere ich mich - was du mich tun lässt, das verstehe ich (Konfuzius) http://schattenfrei.foren-city.de/ Tschakkkkkkkkkkaaaaaaaaaaaaaaaaa ![]() |
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22.05.2009, 11:16
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#4
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
Hatte heute wieder Unterricht und meine trainerin hatte auch gesagt, treiben und vorne leicht nach geben. Erst hatte er wieder Theater gemacht weil ich ihn zur arbeit gedrängt hatte. Wir haben dann Galopp Trab übergänge gemacht und er wurde dann endlich locker. Zum schluss kam er dann mit seinem Kopf runter und lief super.
Ich soll ihn auch nicht jeden Tag reiten, damit er nicht sauer wird. Nach der nächsten Reitstunde werde ich berichten ob das Glück anhält -------------------- |
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22.05.2009, 18:56
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#5
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Schlauer Fuchs Gruppe: Mitglied Beiträge: 3.638 Mitglied seit: 6.12.05 Wohnort: Erfurt Mitglieds-Nr.: 8.029 |
Außerdem: vergiss mal nicht dass das ein absolut junges Pferd ist, was gerade wieder anfgefangen zu arbeiten wird.
Also ich bin froh, wenn ein frisch angerittenes Pferd erstmal Taktklar geht und anfängt sich auszubalancieren... Da denke ich noch lange nicht an Anlehnung... -------------------- ![]() Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast. - laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte. Janosch |
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28.05.2009, 12:22
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#6
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
So...hatte gestern wieder Reiten und es lief erst ganz gut.
@Joeri&Tauti: Er geht taktklar und ist gut ausbalanciert. Er trabte gleichmäßig und schien lust zu haben, bewegt zu werden. Dann kamen die Tempoübergänge dran. Ich hatte eine leichte Zügelverbindung und trieb ihn etwas mehr an, dann fing er wieder an zu bocken. Nach einer Weile hörte er dann auf und ich konnte erst mal in ruhe weiter arbeiten. Als dann das Kommando zum angaloppieren kam, galoppierte er auch ohne probleme an. Als er nach drei Sprüngen aber wieder traben wollte, treib ich ihn an weiter zu galoppieren. Er sollte ja auch nur ne halbe runde. Dann ging das Theater wieder los. Er bockte und sprang in die Luft. Auf beiden Händen. Wir versuchten dann aus einem schnellen flüssigen Trab ihn ohne bocken in den galopp zu bringen. Sobald er seinen hintern wieder hochwarf parrierte ich dann wieder durch und versuchte es eine halbe runde später. Es klappte nicht. Meine Reitlehrerin weiß auch nicht mehr so viele möglichkeiten was man dagegen tun kann. Sie meinte vllt. sei es besser ihn in Beritt zu geben, wo sich auch jemand anderes mit mehr erfahrung drauf setzen kann. -------------------- |
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28.05.2009, 20:20
Beitrag
#7
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Schlauer Fuchs Gruppe: Mitglied Beiträge: 3.638 Mitglied seit: 6.12.05 Wohnort: Erfurt Mitglieds-Nr.: 8.029 |
soviel zu taktklar...
Das meine ich - wenn die Grundgangarten noch nicht sicher sitzen ist es für ein junges Pferd auch schwierig mit gleichzeitiger Anlehnung... Aber wirklich beurteilen kann nur, wer das Pferdchen life sieht -------------------- ![]() Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast. - laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte. Janosch |
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29.05.2009, 13:07
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#8
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
Wenn das an der Taktreinheit liegen sollte, was kann man denn machen das er dort noch sicherer wird?
Wenn er nicht ausbalanciert ist, warum kann er dann überhaupt so buckeln ohne samt reiter hinzufliegen? -------------------- |
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29.05.2009, 14:09
Beitrag
#9
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Schlauer Fuchs Gruppe: Mitglied Beiträge: 3.638 Mitglied seit: 6.12.05 Wohnort: Erfurt Mitglieds-Nr.: 8.029 |
Gleichgewicht zu haben bedeutet nicht, dass ein Jungpferd mit Reiter laufen und buckeln kann, da gehört schon ein bisschen was mehr zu.
-------------------- ![]() Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast. - laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte. Janosch |
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30.05.2009, 08:14
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#10
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
Wie löst man dieses Problem??
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30.05.2009, 09:45
Beitrag
#11
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Weise Eule Gruppe: Mitglied Beiträge: 15.243 Mitglied seit: 9.02.04 Wohnort: Schwalmtal Mitglieds-Nr.: 4.467 |
Mit einem vernünftigen Reitlehrer/Trainer
-------------------- Westerntraining.info
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30.05.2009, 09:49
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#12
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
Also wäre vllt. Beritt durch einen erfahrenen pferdeausbilder das beste....
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30.05.2009, 10:39
Beitrag
#13
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Schlauer Fuchs Gruppe: Mitglied Beiträge: 3.638 Mitglied seit: 6.12.05 Wohnort: Erfurt Mitglieds-Nr.: 8.029 |
zum Beispiel.
Und: Zeit! Du musst mit deinem Pferd zusammen wahrscheinlich auch erst über die Zeit zusammen wachsen. Und so wie ich es immer wieder erlebe geschieht das nicht in Wochen, sondern nach Monaten und Jahren. -------------------- ![]() Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast. - laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte. Janosch |
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30.05.2009, 10:40
Beitrag
#14
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Weise Eule Gruppe: Mitglied Beiträge: 15.243 Mitglied seit: 9.02.04 Wohnort: Schwalmtal Mitglieds-Nr.: 4.467 |
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Du kannst dich mit deinem Pferd ausbilden lassen, das ist der längere Weg, aber sinnvoll, weil du dann weisst was zu tun ist. Kosten pro Stunde zwischen 25;- und 40,- Euro.
Du gibst ihn in Beritt, da musst du mit ca. 2 bis 3 Monaten mindestens rechnen und zusätzlich solltest du dann noch 1 Monat am besten täglich dann Unterricht dort auf deinem Pferd nehmen damit du die gleiche Hilfengebung hast. Mit monatlichen Kosten musst du mit Einstallen zwischen 350,- und 500,- Euro rechnen. Letztendlich hört sich das sehr teuer an, aber es rechnet sich auf Dauer ein gut ausgebildetes Pferd zu haben. -------------------- Westerntraining.info
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30.05.2009, 11:34
Beitrag
#15
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Eingenistet Gruppe: Mitglied Beiträge: 284 Mitglied seit: 21.05.07 Mitglieds-Nr.: 11.233 |
Bei uns in der Nähe ist ein guter ausbilder, bei dem kostet beritt 400 Euro. Er gibt einem dann auch reitstunden auf dem Pferd und bezieht den Reiter immer mit ein. Die Pferde werden dort (so viel ich gehört habe) alle sehr gut ausgebildet und er geht mit den Pferden auch ins Gelände und gewöhnt sie an alles.
Werd mich da mal näher erkundigen -------------------- |
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21.05.2009, 10:56









